TP-Link AV1200 Powerline Starter Kit im Test

Die optimale Situation ist, wenn das WLAN bis in jede Ecke der Wohnung oder Haus reicht. Jedoch ist das nicht immer möglich, weil z.B. die Wände zu dick sind oder die Entfernung zu weit ist. Für eine super perfekte und stabile Verbindung müsste man ein LAN-Kabel verlegen. Kann unter Umständen aber mit sehr viel Arbeit verbunden sein. Deswegen gibt es die tolle Technologie, dass man das Internet auch über das Stromnetz schicken kann.

Bisher habe ich von dieser Technik nur gehört und bin natürlich da auch ein wenig skeptisch, ob das denn auch funktioniert und stabil läuft. Die Technik wird gerne Powerline genannt. Auch TP-Link[1] hat entsprechende Hardware im Angebot, die ich mir genauer angeschaut habe.

Einrichtung

Die Powerline-Adapter werben damit, dass sie sehr einfach einzurichten sind. Beide Adapter in eine Steckdose stecken und dann den Pair-Button an jedem Adapter drücken. Und das war es auch schon. Beide Adapter haben sich direkt gefunden und haben angefangen, die Bits über das Stromnetz zu übertragen. Eigentlich sollten die Adapter direkt in die Steckdose in der Wand gesteckt werden, aber bei mir haben sie auch noch funktioniert, wenn sie an einer Steckerleiste eingesteckt sind.

Sind die Adapter eingerichtet, dann kann einer ohne Probleme abgezogen werden und wo anders wieder eingesteckt werden. Es dauert nur wenige Sekunden und die LED, die die Verbindung anzeigt, leuchtet wieder grün.

Selbst nach dem Ausprobieren der verrücktesten Strecken, verbinden sich die Adapter immer wieder. Wobei ich vermutet hätte, dass es in einigen Situationen nicht funktioniert.

Betrieb

Jeder Adapter hat drei LAN-Anschlüsse. Das ist auf jeden Fall genug Platz, um Geräte anzuschließen. In meinem Fall habe ich den Adapter über ein Thunderbolt-Dock betrieben, um das Macbook mit dem Netzwerk zu verbinden. Es kam zu keinen Abbrüchen und die Verbindung war immer stabil.

Die angegebene Geschwindigkeit habe ich aber nie erreicht. Es wird mit 1200 MBit/s geworben. Sind umgerechnet 150 MByte/s und das ist ganz schön viel. Mal davon abgesehen, dass das vorhandene Netzwerk es gar nicht schaffen würde, weil dies nur 1000 MBit/s kann.

Im Alltag war es bei mir eine Geschwindigkeit von 10–11 MByte/s. Das ist natürlich völlig ausreichend, wenn es nur darum geht das Internet zu verteilen. Wenn man aber auch ein NAS betreibt, dann wünscht man sich ein bisschen mehr Speed. Gerade weil in meinem Fall das WLAN schneller ist.

Die Adapter besitzen auf der Vorderseite eine Steckdose, um keinen Platz zu verlieren. Es kann jedes beliebige Gerät angeschlossen werden.

Sind die Adapter nicht aktiv, dann schalten sie in einen Standby-Modus, um Energie zu sparen. Das Aufwecken aus dem Standby-Modus hat man im Alltag nicht wahr genommen und es kam zu keinen Verzögerungen.

Fazit

Die anfängliche Skepsis war bei dem TP-Link AV1200 Powerline Starter Kit völlig unbegründet. Für mich haben sie sehr gut funktioniert, wenn man von der Geschwindigkeit mal absieht.

Die Powerline-Adapter sind eine sehr gute Alternative zum Verlegen eines LAN-Kabels. Man spart sich damit sehr viel Arbeit. Einstecken und schon kann es losgehen. Preislich liegt das Starter Kit bei um die 100 €.

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Produktseite des TP-Link AV1200 Powerline Starter Kit


  1. Vielen Dank an TP-Link für die Bereitstellung des Produkts für diesen Artikel.  ↩

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