Das erste Brot aus dem Römertopf … Es kann nur besser werden

Wenn man Benno auf Twitter oder Instagram folgt, dann bekommt man regelmäßig mit, dass er selbst Brot im Römertopf backt. Dann kommt auch noch Jan mit einem Artikel zu dem gleichen Thema um die Ecke. Mein Interesse ist nun endgültig geweckt und ich möchte selbst das Brotbacken ausprobieren.

Der Römertopf war schnell bestellt. Ich habe mich für das kleinste Modell mit 1,5 kg entschieden. Bei den Rezepten wird es dann nicht mehr ganz so einfach, da man einige im Internet findet. In einem Video erklärt Benno seine Vorgehensweise.

Ein Theromix steht mir leider nicht zur Verfügung, aber das Brotbacken geht natürlich auch ohne. Trotzdem bekommt man im Video einige Informationen zum Backen im Römertopf.

Für das erste Brot habe ich mich für ein recht einfaches Rezept entschieden. Da ich schon einiges an Informationen aufgeschnappt habe, habe ich mich nicht 100% an die beschriebene Zubereitung gehalten. Ganz nach dem Motto: Einfach mal ausprobieren, so viel kann schon nicht schief gehen…

Der Versuch den Brotteig zu falten
Der Versuch den Brotteig zu falten

Die Hefe im lauwarmen Zuckerwasser auflösen und Vollkornweizenmehl dazugeben. Das Ganze mit dem Schneebesen vermengen und anschließend 30 Min gehen lassen. Bei den anderen Mehlsorten verwende ich Roggenmehl 1150 und Dinkelmehl 630. Der Vorteig wird mit den weiteren Zutaten in einer Küchenmaschine gut vermengt. Vor der zweiten Runde Gehen, habe ich versucht den Teig zu falten. Wie das funktioniert, verrät YouTube, jedoch funktioniert es bei mir nicht so einfach. Nach dem Falten kommt der Teig direkt in den Römertopf. Für das weitere Gehen von 30 min den Römertopf mit dem Deckel verschließen.

Oft liest man, dass man den Römertopf auch beim Brot backen vorher wässern soll, aber genauso oft liest man, dass man es beim Brot backen nicht tun soll. Bei meinem ersten Brot habe ich den Römertopf nicht gewässert.

Bevor der Teig in den Römertopf kommt, sollte dieser gefettet und bemehlt werden. Dabei habe ich auf das Vorgehen von Benno gesetzt.

Bevor das Brot in den Backofen kommt, wird es eingeschnitten und mit etwas Mehl bestreut. Bei 200°C Ober- und Unterhitze wird das Brot 55 min gebacken. Den Römertopf muss man in den kalten Ofen stellen, damit sich dieser langsam aufwärmt.

Nach dem Ablaufen der Zeit wollte ich den Deckel vom Römertopf nehmen und das Brot mit Wasser einsprühen. Wollte… Das Brot hat toll gebacken und dabei den Deckel ordentlich mit eingebacken. Ich konnte den Deckel nicht ohne weiteres abnehmen. Es hat einige Minuten gedauert bist ich den Deckel mit etwas Gewalt entfernen konnte. Jedoch hat das zu lange gedauert und das Brot ist eingefallen.

Als der Deckel dann endlich unten war, habe ich das Brot mit Wasser eingesprüht und für weitere 10 min ohne Deckel in den Ofen geschoben. Das Brot hat sich dann leider auch sehr schlecht aus dem Römertopf gelöst. Man sieht es schon auf dem Bild, dass ich den Topf nicht bis zum Rand eingefettet und eingemehlt habe. Genau an den Stellen ist das Brot angebacken. Gerade bei dem recht kleinen Topf hat das einige Probleme gemacht. Eine schöne Kruste hat sich leider nicht gebildet. Das Brot ist sehr weich und fällt auch recht schnell auseinander.

Geschmacklich ist es okay, wobei es für etwas Aktion im Magen und Darm sorgt. Das erste Brot war eindeutig kein Renner und es kann jetzt nur noch besser werden. Wenn du jetzt Tipps und Rezepte für mich hast, ab damit in die Kommentare. Bald steht die nächste Runde an und vielleicht klappt es dann besser.

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2 Kommentare zu “Das erste Brot aus dem Römertopf … Es kann nur besser werden

  1. Hi Lukas,
    Ich weiß nicht wie deine Broterfolge jetzt sind, ob es für dich noch ein aktuelles Thema ist oder was du seither verbessert hast. Leider hast du auch keine Rezeptangaben dazu geschrieben und die Videos kann man dazu auch nicht mehr sehen, aber ich denke das dein Römertopf definitiv zu klein und der Teig zu feucht ist.
    Wenn das wirklich gewollt ist, das der Teig so feucht ist, dann kann man den nicht falten, sondern nur mit einem Teigschaber in eine Kastenform bringen. Wenn das allerdings ein Teig war den du falten solltest, hättest du noch Mehl dran geben müssen, das er nicht mehr klebt. Für eine Kastenform war der Teig von der Menge her vielleicht okay, aber für dein Mini Römertopf war der Teig zuviel, da solltest du die Teigmenge halbieren und nur 500gr Brote darin backen. Ich selber habe den nächst größeren glaub mit 2,5 kg und der ist für 750g Brote gedacht, evtl würde da vielleicht noch 1 kg Brot gehen, mehr aber auch nicht. Das du den Römertopf nicht gewässert hast, war ne gute Entscheidung, denn das sollte man bei Brot backen nie. Das der Römer mit dem Teig in einen kalten Ofen muss wird sicher bei deiner Topfanleitung dabei gestanden sein, erst dann auf 240 Grad einstellen und bei 50 min mit mit Deckel und die letzten 10 min ohne Deckel backen.
    LG Milka

    1. Hi Milka,

      vielen Dank für deine Ergänzungen. Des Römertopf war definitiv zu klein. Nach dem ersten Versuch gab es dann doch einige brauchbare Brote. Aktuell backe ich sogar ganz ohne Römertopf. Auf jeden Fall werde ich weiter ausprobieren.

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